Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema: Berufseinstieg nach dem Medizinstudium (Human- und Zahnmedizin). Wenn du dich gerade auf diesem Artikel befindest, ist der Einstieg ins Berufsleben wohl nicht mehr lange entfernt. Wir möchten dir Tipps & Tricks an die Hand geben, damit ein Berufseinstieg nach dem Medizinstudium motiviert beginnt.

Besonders am Anfang hat man große Angst vor dem Berufseinstieg. An der Universität lernt man viele Dinge, die im praktischen wenig Anwendung finden. Bei Vorstellungsgesprächen hört man dann öfter: „Wir zeigen dir hier, wie es wirklich abläuft!“ Na klasse, das kann ja heiter werden…

Die ersten Tage im Job

Am Anfang ist Vieles neu und die erste Identitätskrise steht schon bereit. Bin ich überhaupt gut genug? Kann ich den Erwartungen gerecht werden? Ja, das geht! Viele Chefs waren genau in der gleichen Situation wie man selbst. Sie kamen von der Universität mit viel Theorie im Kopf, doch nur wenigen praktischen Erfahrungen. Für eben diese Phase wurde die Assistenzzeit / das PJ ins Leben gerufen. Sie dient als Übergangsphase, in der du nach und nach an deinen praktischen Erfahrungen wachsen kannst. Natürlich werfen einen manche Chefs früher oder später gerne einmal ins kalte Wasser. Doch nur so kann man schnell viel lernen und an seinen Fähigkeiten arbeiten. Du solltest dir also keinen Kopf machen. Jeder muss da einmal durch. Doch desto härter es am Anfang ist, desto schneller wird man zum Experten.

Wohin geht die Reise?

Mit der Beendigung des letzten Staatsexamens endet auch das jahrelange Lernen. Der Berufseinstieg legt viel mehr Fokus auf die praktischen Fähigkeiten und auch die strengen Prüfungen sind verschwunden. Doch sollte man sich nicht nur besonders am Anfang weiterhin belesen, sondern auch nach Weiterbildungen umschauen (neben den Pflicht-Fortbildungen). Hier gibt es Möglichkeiten wie den Facharzt, Tätigkeitsschwerpunkte, Masterstudiengänge und simple Fortbildungen. Dem Wissensdurst sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der einzige Unterschied zum Studium: Jeder Anwesende hat einen Berufsabschluss bereits in der Tasche. Versuch besonders zu Beginn in so viele Felder wie möglich einmal reinzuschnuppern.

Wie sieht meine Zukunft aus?

Neben den Fortbildungen und der Assistenzzeit sollte man sich schon früh umschauen, welche Formen des Angestelltenverhältnisses es gibt. Möchte man in einer Klinik, einem MVZ (medizinischen Versorgungszentrum), einem Ärztehaus, einer Praxis oder gar pur selbstständig arbeiten. Alle Formen der Selbstständigkeit bzw. des Angestelltenverhältnisses bringen Vor- und Nachteile mit sich. Auch gibt es Optionen wie Schichtdienste, Stundenanzahl uvm.. Natürlich gibt es darüber hinaus auch die Möglichkeit in die Forschung zu gehen oder für die Industrie zu arbeiten. 

Was gibt es noch?

Neben der täglichen Tätigkeit in deinem Beruf kann man sich daneben auch anderweitig im Fachgebiet austoben. Wie wäre es mit der Interessenvertretung und Standespolitik? Hier setzt du dich für die Interessen deiner Berufsgruppe ein und vertrittst deinen Berufsstand nach Außen und in der Politik. Hierzu gibt es verschiedene Institutionen und Ansprechpartner. Mehr dazu erfährst du in diesem Artikel: https://medzudo.de/berufspolitik/

Wir möchten Dir also zeigen, dass der Berufseinstieg nach dem Medizinstudium unzählige Möglichkeiten bietet. Informiere dich schon früh über deine Optionen und starte schon im letzten Semester deines Studiums, mit deiner persönlichen Zukunftsplanung.